Ernährung

Wir legen großen Wert darauf, frische Produkte zu füttern,
die aus der näheren Umgebung stammen.
Unser Fleisch und das Gemüse, Obst und „Wildgetreide“ beziehen wir von Biohöfen
und –märkten oder aus dem Bioladen,
in dem wir für unseren eigenen Bedarf einkaufen.

 

Grundbestandteile unseres Futters sind:

 

 

–   Fleisch, Innereien, Knochen/ Knorpel  von Rind, Schaf, Pferd, Ziege oder Wild

–    Fisch

–    Rohmilch, Quark, Joghurt oder Hüttenkäse…

–    Karotten, Spinat, Gurken, Zucchini, Salat, rote Beete….

–    Rohes Obst und Beerenobst

–    Nüsse

–    Eier

–    gemahlenes  Wildgetreide oder Flocken aus  Amaranth, Buchweizen oder Hirse

–    eher selten: Kartoffeln, Reis oder Nudeln (gekocht)

–    Leinsamen

–    verschiedene hochwertige Öle

–    Honig, Kräuter, Hagebutten

–    Fischöl, Nachtkerzenöl, Seealgenpulver und Bierhefe

–    Kleingemahlene, erhitzte Eierschalen

Leinsamen, Algen, Bierhefe, gemahlene Nüsse, Blütenpollen, Honig, Kieselerde, Sesam- und Kokosflocken sowie Mineralien gebe ich wechselweise oder als Kur, sie runden die Mahlzeiten ab. Zweimal wöchentlich füge ich dem Futter außerdem eine Prise Meersalz hinzu. Alle Hunde bekommen zusätzlich Grünlippmuschelextrakt zur Unterstützung der Entwicklung der Gelenke.

Wir füttern keine industrielle Nahrung, deren Hauptbestandteil Getreide ist, der Hund ist von Natur aus ein Fleisch-, kein Getreidefresser.

Abfallprodukte aus der Nahrungsmittelindustrie, durch diverse Verarbeitungsschritte denaturierte und bis zur Unkenntlichkeit verarbeitete Zutaten, so genannte „tierische Nebenprodukte“, „Gammelfleisch“, angebrütete Eier,  Konservierungsstoffe, künstliche Vitamine, Lock- und Farb- und Füllstoffe, Emulgatoren, Trenn- und Lösungsmittel, künstliche Kotfestigungsmittel (kein Witz!),  Futtermilben,  chemische Zusätze deren Verwendung

In Lebensmitteln für den menschlichen Verbrauch verboten ist (durch geschickte Deklaration des Futters dem Käufer verborgen bleiben) füttern wir nicht.

Durch die Zusammenstellung individueller Rationen sind wir in der Lage jeden Hund bedarfsgerecht zu füttern und genau auf seine speziellen Ansprüche in jeder Altersstufe und Lebenslage wie zum Beispiel Trächtigkeit und Laktation einzugehen (…und kleine Vielfraße bekommen so z.B. einfach mehr Rohfaser in Form von Obst und Gemüse, werden satt, ohne fett zu werden).

Über mehrere Mahlzeiten betrachtet, ergibt sich aus unserem abwechslungsreichen Speiseplan sowohl eine ausgewogene als auch eine hoch- und vollwertige Ernährung unserer Hunde. Unsere Hunde fressen ihr Frischfleisch sehr gerne.

Unsere Hunde erfreuen sich einer hohen Vitalität und stabiler Gesundheit. Sie besitzen ein intaktes Immunsystem, eine gute Verdauung ohne unangenehme Geruchsbelästigungen, glänzendes Fell, festes Bindegewebe sowie saubere Zähne. Brüchige Krallen, aufgeschlagene Ohrspitzen und Gehörgangsinfektionen, schuppige Haut, Durchfälle und unangenehmer Körpergeruch gehören der Vergangenheit an.

Bisher haben alle meine Hunde Frischfutter hervorragend vertragen, es gab keinerlei Verdauungsprobleme, Allergien bzw. Unverträglichkeiten. Wenn unsere Welpenkäufer ihren Hund gerne frisch weiterfüttern wollen, freuen wir uns um so mehr und erstellen gerne einen Futterplan.

Noch eine Vorwarnung: nicht viele Tierärzte stehen kritisch zur Futterindustrie!! Meinen Lieblingstierarzt habe ich jahrelang mit meinem „Frischgefüttere“ in die Verzweiflung und an den Rand von Nervenkrisen getrieben…mittlerweile glaubt er mir, dass meine Hunde und vor allem die Welpen meine „Fütterei“ nicht nur überleben, sondern darüber hinaus zu den seltenen Patienten gehören, die er ausschließlich zum Impfen, Kontrollieren oder zum Behandeln von kleinen Verletzungen sieht (dreimal auf Holz geklopft!).

Die Welpen und Junghunde, die ich mit Frischkost gefüttert habe, wuchsen gleichmäßig und ohne Wachstumsstörungen heran.

Dem Fertigfutter aus dem Sack und vor allem aber aus der Dose  haben wir mittlerweile den Namen „Mc …nalds“ verliehen. (Unserer Meinung nach ist es mit „fast food“ durchaus vergleichbar.)  Das kommt bei uns nur noch recht selten und in absoluten Ausnahmen in den Napf .

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass nahezu jeder Hund mit dem nötigen Sachverstand und Fingerspitzengefühl frisch gefüttert werden kann.

Basis dafür ist das nötige Wissen über Ernährung und – wenn nötig – auch die Geduld für eine wirklich langsame und individuelle Umstellung.

bybarbarastolz